Ein Apfelkuchen mit Quark gehört zu den beliebtesten Backideen für die Kaffeetafel im Herbst. Die Kombination aus lockerem Rührteig, cremiger Quarkmasse und säuerlichen Äpfeln macht diesen Apfelkuchen mit Quark zu einem echten Familienliebling. Er ist schnell zubereitet, benötigt keine ausgefallenen Zutaten und gelingt selbst Backanfängern auf Anhieb.

Schneller Saftiger Apfelkuchen Mit Quark

Warum dieser Apfelkuchen mit Quark so gut gelingt

Dieser Apfelkuchen mit Quark überzeugt durch seine unkomplizierte Zubereitung und das saftige Ergebnis. Der Rührteig-Boden lässt sich in wenigen Minuten anrühren, während die Quarkmasse mit Zitronensaft und Vanille-Puddingpulver für die nötige Cremigkeit sorgt. Zusammen mit den Apfelwürfeln entsteht ein Kuchen, der frisch aus dem Ofen genauso überzeugt wie am Folgetag.

Besonders praktisch: Für den Apfelkuchen mit Quark brauchst du meist nur Zutaten, die ohnehin im Haushalt vorhanden sind. Das macht ihn zu einem spontanen Backprojekt für den Sonntagnachmittag.

Zutaten für den Apfelkuchen mit Quark

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser benötigst du folgende Zutaten:

Für den Rührteig-Boden

  • Butter: sorgt für einen zarten, aromatischen Boden
  • Zucker: bringt die passende Süße in den Teig
  • Vanillezucker: verleiht dem Boden eine feine Vanillenote
  • Salz: rundet den Geschmack ab und hebt die Süße hervor
  • Eier: geben dem Teig Struktur und Bindung
  • Weizenmehl: bildet die Grundlage des Rührteigs
  • Backpulver: sorgt dafür, dass der Boden schön locker aufgeht
  • Milch: macht den Teig geschmeidig und saftig

Für die Quarkmasse

  • Magerquark: bildet die cremige Basis der Füllung
  • Zucker: süßt die Quarkmasse angenehm
  • Vanillezucker: intensiviert das Aroma der Füllung
  • Zitronensaft: bringt eine frische, leicht säuerliche Note
  • Eier: binden die Quarkmasse und geben Stabilität
  • Vanille-Puddingpulver: verhindert, dass die Masse zu flüssig wird

Außerdem

  • säuerliche Äpfel: bringen fruchtige Frische und Saftigkeit in den Kuchen

Alternative Zutaten für deinen Apfelkuchen mit Quark

Wenn du keinen Magerquark zur Hand hast, kannst du für einen noch cremigeren Apfel-Quark-Kuchen auch Speisequark mit 20 % Fett i. Tr. verwenden. Statt Vanille-Puddingpulver funktioniert notfalls auch Vanillesoßenpulver. Wer keine frische Zitrone hat, greift zu Zitronensaft aus der Flasche. Für eine glutenfreie Variante des Apfelkuchens mit Quark lässt sich das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen.

Apfelkuchen mit Quark Schritt für Schritt backen

So gelingt dir der saftige Apfelkuchen mit Quark ganz einfach:

  1. Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und fette eine Springform gut ein, bestäube sie mit etwas Mehl. Für den Boden die zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz hell cremig aufschlagen. Achte darauf, dass Butter, Eier und Milch rechtzeitig Zimmertemperatur erreichen.
  2. Die Eier einzeln nacheinander für jeweils etwa 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver durch ein Sieb zur Masse geben und zusammen mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig gleichmäßig in der Springform verstreichen, sodass er zum Rand hin leicht erhöht ist. So entsteht später Platz für die Quark-Apfel-Schicht.
  4. Für die Quarkmasse Magerquark, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft kurz glattrühren. Anschließend die Eier und das Puddingpulver unterrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Hebe dabei nicht zu viel Luft unter die Masse.
  5. Äpfel schälen, entkernen und in etwa 1 bis 1,5 cm große Würfel schneiden. Die Apfelwürfel vorsichtig unter die Quarkmasse heben und alles gleichmäßig auf dem Teigboden verstreichen.
  6. Den Apfelkuchen mit Quark auf mittlerer Schiene 50 bis 60 Minuten backen. Prüfe gegen Ende der Backzeit die Bräunung – wird die Oberfläche zu dunkel, deckst du sie locker mit Alufolie ab. Vor dem Lösen aus der Springform sollte der Kuchen vollständig auskühlen, damit die Quarkmasse fest wird.

Tipps & Tricks für den perfekten Apfelkuchen mit Quark

Damit dein Apfelkuchen mit Quark garantiert gelingt, solltest du einige Punkte beachten. Rühre Mehl und Backpulver nur kurz unter, damit der Boden nicht kompakt wird. Verwende feste, säuerliche Äpfel, damit die Füllung nicht zu flüssig wird, und hebe die Apfelwürfel erst kurz vor dem Backen unter die Quarkmasse. Lass den Kuchen nach dem Backen unbedingt vollständig auskühlen – erst dann lässt er sich sauber anschneiden.

Zur Aufbewahrung gehört der ausgekühlte Apfelkuchen mit Quark aufgrund der Quarkmasse in den Kühlschrank, wo er luftdicht verpackt etwa 3 Tage frisch bleibt. Zum Einfrieren schneidest du den vollständig ausgekühlten Kuchen in Stücke und verpackst sie in geeigneten Behältern – so hält er sich rund einen Monat. Zum Auftauen lässt du ihn am besten langsam im Kühlschrank auftauen und anschließend bei Zimmertemperatur nachziehen.

Pairing-Ideen und Variationen für Apfelkuchen mit Quark

Pur schmeckt der Apfelkuchen mit Quark bereits herrlich saftig. Für den Sonntagskaffee passt eine Portion Schlagsahne, Vanillesoße, Vanilleeis oder Schokoladeneis besonders gut dazu. Auch geschmacklich lässt sich der Kuchen vielseitig verfeinern.

Eine Handvoll Rosinen unter der Quarkmasse sorgt für fruchtige Akzente, während Butterstreusel nach etwa 20 Minuten Backzeit für eine knusprige Note sorgen. Etwas Zimt im Rührteig bringt klassisches Apfelkuchen-Aroma, gemahlene Haselnüsse anstelle eines Teils des Mehls machen den Boden nussiger. Für eine cremigere Variante des Apfelkuchens mit Quark eignet sich Speisequark mit höherem Fettgehalt, und fein abgeriebene Bio-Zitronenschale intensiviert die frische Note der Füllung. Kurz vor dem Servieren verleiht eine feine Schicht Puderzucker dem Kuchen den letzten Schliff.

Die besten Äpfel für Apfelkuchen mit Quark

Für einen gelungenen Apfelkuchen mit Quark sind säuerliche Apfelsorten die beste Wahl, da sie einen schönen Kontrast zur süßen Quarkmasse bilden und für ein fruchtiges Aroma sorgen. Wichtig ist zudem, dass die Äpfel festes Fruchtfleisch haben, damit sie beim Backen nicht zu matschig werden. Gut geeignet sind zum Beispiel Boskop, Braeburn, Cox-Orange, Elstar oder Jonagold.

Fazit

Der Apfelkuchen mit Quark ist ein vielseitiger Klassiker, der sich schnell zubereiten lässt und garantiert bei der ganzen Familie ankommt. Durch die Kombination aus lockerem Rührteig, cremiger Quarkfüllung und säuerlichen Äpfeln entsteht ein Kuchen, der sowohl frisch als auch am Folgetag hervorragend schmeckt. Ob pur, mit Sahne oder mit einer der vorgeschlagenen Variationen – dieser Apfelkuchen mit Quark ist immer eine gute Wahl für die Kaffeetafel.

FAQ

Muss ich die Äpfel für den Apfelkuchen mit Quark schälen?

Ja, die Äpfel sollten geschält werden. So entsteht eine besonders weiche, gleichmäßige Fruchtschicht ohne störende Schalenstücke im Kuchen.

Wie lange ist der Apfelkuchen mit Quark haltbar?

Im Kühlschrank hält sich der Apfelkuchen mit Quark luftdicht verpackt etwa 3 Tage. Eingefroren bleibt er rund einen Monat genießbar, sollte dann aber langsam im Kühlschrank auftauen.

Kann ich den Apfelkuchen mit Quark am Vortag backen?

Im Kühlschrank hält sich der Apfelkuchen mit Quark luftdicht verpackt etwa 3 Tage. Eingefroren bleibt er rund einen Monat genießbar, sollte dann aber langsam im Kühlschrank auftauen.

Weitere Rezepte

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Schneller Apfelkuchen mit Quark: Saftig & Einfach

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Ein schneller und saftiger Apfelkuchen mit Quark, der lockeren Rührteig, cremige Quarkmasse und säuerliche Äpfel vereint. Perfekt für die Kaffeetafel und einfach in nur 20 Minuten Arbeitszeit vorbereitet.

  • Author: Theresa Schulz
  • Prep Time: 20 minutes
  • Cook Time: 60 minutes
  • Total Time: 80 minutes
  • Yield: 12 servings 1x
  • Category: Kuchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: German
  • Diet: Vegetarian

Ingredients

Scale
  • 130 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Zucker (für den Boden)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (für den Boden)
  • 1 Prise Salz
  • 3 zimmerwarme Eier (für den Boden)
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 50 ml zimmerwarme Milch
  • 250 g Magerquark
  • 80 g Zucker (für die Quarkmasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (für die Quarkmasse)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 Eier (für die Quarkmasse)
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 650 g säuerliche Äpfel

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (Ø 26 cm) gut einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Butter mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz hell cremig aufschlagen.
  2. Die Eier einzeln nacheinander für je ca. 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver durch ein Sieb zur Masse geben und gemeinsam mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in der Springform verstreichen, sodass er zum Rand hin leicht erhöht ist.
  4. Für die Quarkmasse Magerquark, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft kurz glattrühren. Eier und Puddingpulver unterrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  5. Äpfel schälen, entkernen und in 1 bis 1,5 cm große Würfel schneiden. Unter die Quarkmasse heben und auf dem Teigboden verstreichen.
  6. Den Kuchen auf mittlerer Schiene 50 bis 60 Minuten backen. Vor dem Lösen aus der Springform vollständig auskühlen lassen.

Notes

  • Verwende säuerliche, festfleischige Äpfel wie Boskop, Braeburn, Cox-Orange, Elstar oder Jonagold.
  • Butter, Eier und Milch sollten unbedingt Zimmertemperatur haben.
  • Der Kuchen sollte vollständig auskühlen, bevor er angeschnitten wird.
  • Im Kühlschrank luftdicht verpackt etwa 3 Tage haltbar.
  • Eingefroren hält sich der Kuchen rund 1 Monat.
  • Wird die Oberfläche zu dunkel, mit Alufolie abdecken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (1/12 Kuchen)
  • Calories: 313 kcal
  • Sugar: 20 g
  • Sodium: 150 mg
  • Fat: 12 g
  • Saturated Fat: 7 g
  • Unsaturated Fat: 4 g
  • Trans Fat: 0.2 g
  • Carbohydrates: 42 g
  • Fiber: 2 g
  • Protein: 8 g
  • Cholesterol: 85 mg

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