Wenn es draußen kalt und gemütlich wird, dürfen Linzer Streifen auf keinem Keksteller fehlen. Diese traditionellen Weihnachtskekse aus Österreich vereinen mürben Mandelteig mit säuerlicher Ribiselmarmelade zu einem herrlich harmonischen Geschmackserlebnis. Ihre feinen Aromen von Zimt und Nelken machen sie zu einem Festtagsfavoriten, der schon beim Backen den ganzen Raum in Weihnachtsduft hüllt. Das Beste: Sie lassen sich gut vorbereiten und behalten über Wochen ihre mürbe Konsistenz.

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Warum Linzer Streifen ein echter Weihnachtsklassiker sind
Linzer Streifen punkten durch ihre Einfachheit und ihr traditionelles Flair. Der feine Mürbteig mit gemahlenen Mandeln sorgt für eine zarte Textur, die auf der Zunge zergeht. Die leicht säuerliche Ribiselmarmelade (Johannisbeergelee) bildet den perfekten Kontrast zum buttrigen Teig. Sie sind langlebig, perfekt vorzubereiten und machen optisch ordentlich Eindruck auf dem Plätzchenteller – ein echter Evergreen der Adventszeit.
Zutaten für herrlich mürbe Linzer Streifen
• Mehl: Sorgt für die stabile Struktur des Teiges
• Kalte Butter: Verleiht dem Teig seine mürbe Konsistenz
• Gemahlene Mandeln: Für nussigen Geschmack und feine Textur
• Backpulver: Hebt den Teig leicht und macht ihn zarter
• Staubzucker: Süßt fein und löst sich gut im Teig
• Eier: Binden die Masse und sorgen für eine schöne Farbe
• Nelkenpulver: Gibt den typischen weihnachtlichen Geschmack
• Zimt: Rundet das Aroma mit würziger Note ab
• Salz: Hebt die Aromen hervor
• Ribiselmarmelade: Fruchtige Füllung mit angenehmer Säure
Mögliche Alternativen bei Zutaten
• Haselnüsse statt Mandeln: Wer es etwas kräftiger im Geschmack mag, kann gemahlene Haselnüsse verwenden.
• Andere Marmeladen: Auch Himbeer- oder Preiselbeermarmelade eignen sich gut – Hauptsache fruchtig und nicht zu süß.
• Dinkelmehl statt Weizenmehl: Für eine etwas kernigere Variante.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Linzer Streifen
- Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden.
- Ein Ei trennen. Das Eigelb und ein ganzes Ei zusammen mit Butter, Mehl, Mandeln, Backpulver, Staubzucker, Zimt, Nelkenpulver und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde kalt stellen.
- Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Zwei Drittel des Teiges auf Backpapier etwa 3 mm dick ausrollen, auf ein Blech legen, mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Minuten backen.
- Währenddessen das übrige Drittel erneut kühlen.
- Marmelade leicht erhitzen.
- Den vorgebackenen Boden mit dem zurückbehaltenen Eiweiß bestreichen und die warme Marmelade gleichmäßig darauf verteilen.
- Den gekühlten Restteig dünn ausrollen, in 1 cm breite Streifen schneiden und gitterartig über die Marmelade legen.
- Weitere 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
- Vollständig auskühlen lassen und mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden.
- Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäuben.
Backtipps für perfekte Linzer Streifen
- Teig gut kühlen: Ein gekühlter Teig lässt sich leichter verarbeiten und reißt weniger.
- Streifen vorsichtig verlegen: Reißen einzelne Teigstreifen beim Auflegen, können sie einfach leicht überlappt werden.
- Nicht zu heiß backen: So bleibt der Teig mürbe und die Marmelade karamellisiert nicht zu stark.
- Staubzucker erst nach dem Abkühlen verwenden, sonst schmilzt er.
Varianten & Serviervorschläge
• Glutenfreie Linzer Streifen: Mit glutenfreiem Mehl und Mandelmehl kombinieren.
• Mit Nussnougatcreme: Wer es besonders süß liebt, kann statt Marmelade eine dünne Schicht Nussnougatcreme verwenden.
• Mit weihnachtlichen Gewürzen aufpeppen: Eine Prise Kardamom verleiht eine zusätzliche Aromentiefe.
• Lagerung: In einer Keksdose zwischen Butterbrotpapier geschichtet halten sich Linzer Streifen mindestens 2–3 Wochen frisch.
Linzer Streifen: Genuss mit Geschichte
Die Linzer Streifen leiten sich – wie der Name schon verrät – von der berühmten Linzer Torte ab, die ebenfalls aus Mürbteig und Ribiselmarmelade besteht. Ihre typische Form als Streifen mit Gitteroptik auf der Marmelade macht sie nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zu einem Highlight der Adventszeit. Gerade zur Weihnachtszeit versprühen sie nostalgischen Charme und erinnern an das Backen bei Oma in der Küche.

Fazit: Warum Linzer Streifen auf keinen Fall fehlen dürfen
Linzer Streifen sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück gelebter Weihnachtstradition. Der zarte Mürbteig mit Mandeln, gepaart mit der fruchtigen Säure der Ribiselmarmelade, macht sie zu einem Gebäck, das Generationen verbindet. Einfach in der Zubereitung, aber mit dem gewissen Etwas in Geschmack und Optik, sind sie die perfekte Ergänzung für jeden Keksteller in der Adventszeit.
Häufig gestellte Fragen zu Linzer Streifen
1. Kann ich Linzer Streifen einfrieren?
Ja, Linzer Streifen lassen sich problemlos einfrieren. Am besten nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, portionsweise in luftdichten Behältern oder Gefrierbeuteln einfrieren. So bleiben sie bis zu 2 Monate haltbar. Vor dem Verzehr einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
2. Welche Marmelade eignet sich außer Ribiselmarmelade?
Klassisch wird Ribiselmarmelade (Johannisbeere) verwendet. Alternativ passen auch Himbeer-, Preiselbeer- oder Sauerkirschmarmelade gut. Wichtig ist, dass die Marmelade nicht zu süß und eher fruchtig-säuerlich ist – das sorgt für den typischen Geschmack der Linzer Streifen.
3. Was tun, wenn der Teig beim Ausrollen bricht?
Das kann passieren, wenn der Teig nicht gut genug gekühlt ist. Einfach erneut für 10–15 Minuten in den Kühlschrank legen. Sollte er trotzdem reißen, lässt sich der Teig beim Ausrollen oder Formen problemlos zusammendrücken und weiterverarbeiten.
Weitere passende Rezepte
PrintLinzer Streifen
Linzer Streifen sind ein traditionelles österreichisches Weihnachtsgebäck mit mürbem Mandelteig und fruchtiger Ribiselmarmelade. Perfekt für die Adventszeit!
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 35 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: ca. 25 Stück
- Category: Weihnachtsgebäck
- Method: Backen
- Cuisine: Österreichisch
- Diet: Vegetarian
Ingredients
- 300 g Mehl
- 200 g kalte Butter
- 100 g gemahlene Mandeln
- 1 TL Backpulver
- 120 g Staubzucker
- 1 Ei
- 1 Eigelb
- 1 TL Zimt
- 1/4 TL Nelkenpulver
- 1 Prise Salz
- 200 g Ribiselmarmelade
- Staubzucker zum Bestreuen
Instructions
- Butter in Stücke schneiden und mit Mehl, Mandeln, Backpulver, Staubzucker, Ei, Eigelb, Zimt, Nelken und Salz rasch zu einem Teig verkneten.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Zwei Drittel des Teigs ausrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 15 Minuten backen.
- Ribiselmarmelade leicht erwärmen und auf dem gebackenen Boden verteilen.
- Restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden und gitterförmig auf die Marmelade legen.
- Nochmals 20 Minuten backen, dann vollständig abkühlen lassen.
- In Streifen schneiden und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Notes
- Teig gut kühlen, damit er sich besser verarbeiten lässt.
- Ribiselmarmelade kann durch Himbeer- oder Preiselbeermarmelade ersetzt werden.
- Zwischen Butterbrotpapier geschichtet bleiben die Kekse mehrere Wochen frisch.
- Streifen erst nach vollständigem Auskühlen schneiden, um Bruch zu vermeiden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Streifen
- Calories: 160
- Sugar: 9g
- Sodium: 45mg
- Fat: 8g
- Saturated Fat: 4g
- Unsaturated Fat: 3g
- Trans Fat: 0g
- Carbohydrates: 19g
- Fiber: 1g
- Protein: 2g
- Cholesterol: 25mg
