Pizza Cicco alla MuMa

Nach einigen Tagen vorsichtigen Herantastens an „normale“ vegane Essgewohnheiten, bin ich jetzt wieder voll da mit meinem Leibgericht: PIZZA !! Ich liebe Pizza – am liebsten aus dem Holzbackofen, den kann ich leider noch nicht mein Eigen nennen…kommt noch – in allen veganen Variationen. Am meisten fahre ich jedoch auf die Pizza Cicco von meinem Lieblings-Italiener ab.  Meine eigene vegane Variante des Originals ist etwas aufwändiger in der Zubereitung, schmeckt dafür aber gleich nochmal so gut!!

Pizza Cicco alla MuMa
Belegt mit gebratenen Auberginenscheiben, karamelisierten Vanille-Karotten und sautierten Champignons ist diese Pizza der absolute Burner!!

Jetzt will ich Euch natürlich gerne, in Form eines Rezeptes, an diesem Gaumenschmaus teilhaben lassen…und: keine Angst vor Hefeteig! Mit Mut zur Tat schreiten…dieser Pizzateig wird (mit der richtigen Haltung) mindestens so gut, wie der vom Italiener!

Pizza Cicco alla MuMa
Zutaten:

für den Hefeteig:

  • 350 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Hartweizengries
  • 1 Würfel frische Hefe
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1  TL Salz
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1,5 EL Olivenöl

der Belag:

  • 1 mittelgroße Aubergine, gewaschen, geputzt und in Scheiben (0,5 cm) geschnitten
  • 1 große Bio-Karotte, gewaschen und in dünne Streifen geschält
  • 5 mittelgroße Champignons, geputzt und in Scheiben geschitten
  • 5 EL Olivenöl mit hohem Rauchpunkt (zum Braten geeignet)
  • Saft einer Bio-Zitrone
  • 250 g Ruccola, gewaschen und mundgerecht zerkleinert
  • Steinsalz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Aceite Balsamico
  • 4 EL Cashewbruch und Pinienkerne gemischt
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel, geschält, geviertelt und in Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und klein gehackt
  • 1 TL Thymian, getrocknet (obwohl frisch ist natürlich noch besser)
  • 1 TL getrocknete Pizza-Kräuter
  • 1 EL + 1 TL Agavendicksaft
  • 1/2 TL Paprika edelsüß

Pizza Cicco alla MuMa

Zubereitung:

  1. Mehl und Hartweizengries mit dem Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Die Hefe zerkrümeln und in einer Tasse mit 1 TL Agavensirup und ca. 2 EL von dem lauwarmem Wasser kurz verrühren.
  3. Das Hefewasser mit 1 EL Öl zum Mehl schütten und alles gut mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren.
  4. Soviel von dem restlichen lauwarmen Wasser hinzufügen, dass der Teig homogen aber noch etwas backsig ist.
  5. Er wird in der Schüssel mit etwas zusätzlichem Dinkelmehl bestreut und zu einer Kugel geformt.
  6. Teig mit Tuch abdecken und mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
    Am besten wird der Teig jedoch, wenn er luftdicht verpackt 24 Stunden im Kühlschrank geht!!
  7. In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten … und den Ofen auf 220 ° C Umluft vorheizen.
  8. Die vorbereiteten Auberginenscheiben auf einem Blech auslegen und mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen (so werden die Bitterstoffe entzogen). Dann abspülen, trocknen und in einer Pfanne in heißem Olivenöl von beiden Seiten je 3 Minuten braten. Danach auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  9. Die Champignonscheiben in derselben Pfanne in heißem Olivenöl unter gelegentlichem Wenden sautieren. Danach auf einem Teller mit 1 EL Zitronensaft und 1 TL Thymian marinieren und zur Seite stellen.
  10. Die Karottenschnitze in der Pfanne in Olivenöl bei mittlerer Temperatur 3 Minuten anbraten dann 1 EL Agaendicksaft und 1/4 TL Vanilleextrakt hinzugeben und unter Rühren karamelisieren lassen. Mit 1 EL Aceite Balsamico ablöschen und diesen einkochen lassen. Pfanne zur Seite stellen.
  11. In einer Schüssel die passierten Tomaten mit Zwiebel, Knoblauch, Pizzakräutern, 1 TL Salz, Paprika, schwarzem Pfeffer verrühren.
  12. Den Ruccola bit dem restlichen Zitronensaft beträufeln und vermischen.
  13. Nach dem Gehen den Teig unter Zuhilfenahme gut geölter Hände auf einem mit Backpapier belegten Blech ausbreiten.
  14. Die Tomatensauce darauf verteilen.
  15. Dann die Auberginenscheiben, die Pilze und die Karottenschnitze auf die Sauce legen. Mit den Kernen bestreuen, und für 10 – 15 Minuten im Ofen backen.
  16. Das Pizzablech aus dem Ofen nehmen, mit dem angemachten Ruccola bestreuen und gleich servieren.


Zunächst hatten wir uns noch in vornehmer Zurückhaltung geübt undwie zivilisierte Menschen mit Besteck gegessen…


… das ging leider nicht lange so … die Pizza war sooo lecker …, dass wir uns schon nach kurzer Zeit mit den Händen bedienten und das gesamte Blech leerten!

 

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2 thoughts on “Pizza Cicco alla MuMa

  1. Katja von Feel-Good-Moments.com Antworten

    Boah sieht die toll aus, könnt ich jetzt gleich zum Frühstück verdrücken 😉
    Wie klappt denn der Teig mit Dinkelmehl, lässt sich der gut verarbeiten? Wir nehmen immer extra Pizzamehl, weil das nicht so sehr klebt und sich so schön dünn ausrollen lässt.

    LG, Katja

    1. mumaskitchen

      mumaskitchen Antworten

      Liebe Katja,

      danke für die Blumen 🙂 Das freut mich sehr! Ich mache die Pizza eigentlich immer mit Dinkelmehl. Weizen habe ich aus meiner Küche weitestgehend verbannt. Das klappt prima und schmeckt hervorragend. Man braucht immer etwas mehr Dinkel- als Weizenmehl, weil Dinkelmehl andere Binde-Eigenschaften hat, aber ein so großer Unterschied ist das nicht. Da kannst Du ja einfach mal ausprobieren. Viele Liebe Grüße Britta

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