Vegan Detox – Tag 3

Gestern an Tag 3 hatte ich auch noch etwas mit den Folgen der Nahrungsumstellung und Entgiftung zu tun. Ich habe immer noch gefroren und hatte leichte Kopfschmerzen. Die Stimmung war auch etwas im Keller, weil – Kaffeeentzug. Dabei trinke ich gar nicht so viel davon…mal eine Tasse am späten Vormittag!? Aber man gewöhnt sich dran und dann gibt’s halt Probleme, wenn man das nicht darf 😉

Ich höre jetzt auf zu weinen und freue mich auf Tag 4, wenn – wie ich glaube – diese ganzen unliebsamen Symptome nachlassen und die Energie wieder mehr wird!!!

Lecker war’s trotzdem wieder!
Es gab zum Frühstück pasend zum tristen Winterwetter einen wärmenden Gewürzbrei mit Anis, Kardamom, Piment, Zimt, Kurkuma und Ingwer gesüßt mit Datteln bestreut mit Kokosraspeln.

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Danach war mir richtig schön warm und ich hatte Energie für den ganzen Vormittag.

Nach dem Frühstück hatte ich trotz der Wehwehchen Muße für eine 20 minütige Yogasession – mehr war nicht drin. Nach ein paar Sonnengrüßen und dem Pflug (Yogastellung … passt! Ich pflüge mein Leben ja auch gerade um) kam ich dann richtig in Wallung. Es ist natürlich wichtig bei der Entgiftung auch auf ausreichend Bewegung zu achten, damit der Stoffwechsel in die Gänge kommt und den Körper beim Detoxen unterstützen kann. Für mich ist das Optimale halt mein Yoga und ein mindestens 1 stündiger Spaziergang mit meinen Hunden (die Pipi-Runden zähl ich jetzt nicht mit!).

Mittags gab es einen leckeren Radieschensalat.

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Dabei achte ich im Moment auf den Einsatz besonders hochwertiger Öle (z.B. Hanf-, Argan-, oder Leinöl) und mild gesäuerter Essigsorten (Genmai Su oder Apfelessig).

Einer der veganen Ernährungsempfehlungen ist, dass man Rohes vor Gekochtem isst und nicht miteinander mischen soll. Also, wenn man einen Salat zum Mittagessen dazu bekommt, isst man diesen möglichst vor dem warmen Gericht. Der Magen bekommt sonst Probleme mit dem Verdauen der Rohkost, und das führt schlechtestenfalls zu Bauchweh. Während der Entgiftung soll man ab dem späten Nachmittag möglichst kein rohes Obst oder Gemüse mehr essen. Das Verdauungssystem hat während der Entgiftung abends nicht mehr genügend Energie zur Verfügung. Die Rohkost kann dann nicht mehr richtig verstoffwechselt werden und verweilt halb verdaut im Darm. Dies führt dann wiederum zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung und verschlechtert das Darmmilieu nachhaltig. Wir wollen es ja aber  verbessern…also: Abends keine Rohkost!!!

Zum Abendessen gab es gestern Pastinakenstampf mit Rote Beete- und Pastinakenschnitzel in Kichererbsenpanade.

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Den ganzen Teller hab ich nicht geschafft, dass war mir einfach zu viel. Es empfiehlt sich darauf zu achten, dass man sich nicht ‚überfrisst‘!!! Nach dem Essen soll man sich gut und leicht fühlen, dann war’s das Richtige! Außerdem achte ich darauf, dass ich nach 18.00 Uhr nichts mehr esse. Die Organe sind nachts am Arbeiten, da brauchen sie keine zusätzliche Belastung. 10 bis 12 Stunden Fastenzeit über Nacht sind sehr entlastend für den Körper – nicht nur während der Detox-Phase!!!

Morgen gibt’s mehr vom Detox-Camp!! Adios!

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